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27.01.2010

Yasni widerspricht Facebook: Digitale Gesellschaft schärft Privatsphäre!

Frankfurt/Wien/Zürich (ots) – Die Personen-Suchmaschine Yasni antwortet auf die jüngste Philosophie des Social-Networks Facebook: Privatsphäre wird eines der wichtigsten Themen der nächsten Jahre. Waren Begriffe wie „chatten“ oder „bloggen“ in den 1990ern noch gar nicht existent, so sind sie heute fixer Bestandteil unserer Sprache. Das vergangene Jahrzehnt hat nicht nur unsere Sprache verändert, sondern auch die Art wie wir kommunizieren: Der Mensch präsentiert sich zunehmend im Internet und wird öffentlich. Laut Yasni-Gründer Steffen Rühl ist Online Reputation Management, die Darstellung der eigenen Person und der eigenen Fähigkeiten im Netz, eines der vorherrschenden Themen des neuen Jahres.

Wir sind Web 2.0

Mindestens jeder zweite Internet-Nutzer veröffentlicht im Internet seine Meinung oder verfügt über ein Profil in einem Social-Network. „Verfügen“ ist für Steffen Rühl, Gründer der Personen-Suchmaschine Yasni, der entscheidende Punkt. Denn entgegen der jüngsten Aussagen Mark Zuckerbergs, sieht er in der Trennung von digitaler Darstellung und Privatsphäre eines der zentralen Themen der kommenden Jahre. „Im Internet haben sich vielfältige Interessensgruppen als Teil-Öffentlichkeiten gebildet, mit denen man sein Leben teilt. Das bedeutet aber nicht, dass auf die eigentliche Privatsphäre verzichtet wird. Die Definition von öffentlich und privat ist lediglich im Wandel begriffen und wird auch individuell gelebt und erlebt“, meint Rühl.

Das Internet lebt

Experten sehen in der schnellen technischen Entwicklung einen Grund für die viel kritisierte Sorglosigkeit im Internet. Dazu Rühl: „Der Wandel vom Informationsmedium zum lebendigen Kommunikationsmittel ging so schnell, dass Viele einfach überfordert sind und als Privatsphäre weiterhin klar definierte einheitliche Daten ansehen.“ Für Rühl muss in den nächsten Jahren ein neues Bewusstsein entstehen: „Privatsphäre lässt sich im Internet viel differenzierter und individueller abgrenzen und das muss eben noch gelernt werden.“ Eine Antwort bietet Yasni mit der Möglichkeit, personenbezogene Suchergebnisse selbst zu überprüfen und so die eigene Reputation zu managen.

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