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Wulff war 2010 für Kürzung beim Ehrensold

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19.02.2012

"Was nun Herr Wulff" Wulff war 2010 für Kürzung beim Ehrensold

“Ich denke, da muss ein Zeichen gesetzt werden. Das wird man verändern müssen.”

Berlin – Der zurückgetretene Bundespräsident Christian Wulff ist vor anderthalb Jahren noch für eine Kürzung des sogenannten Ehrensolds eingetreten. In der ZDF-Sendung “Was nun, Herr Wulff” kurz nach Amtsantritt sagte Wulff: “Ich denke, da muss ein Zeichen gesetzt werden. Das wird man verändern müssen.” Auf die Frage, in welche Richtung dies gehen solle, sagte der damals frisch gewählte Bundespräsident: “Dass man dort Abstriche vornimmt.” Auf die Nachfrage, ob dies auch finanziell gelten sollte, antwortete Wulff: “Ja sicher”.

Wenn ein Staatsoberhaupt aus dem Amt scheidet, stehen ihm nach wie vor bestimmte Privilegien zu. So dürfen sich auch ehemalige Amtsträger noch Bundespräsident nennen, sie haben außerdem Anspruch auf einen Dienstwagen und ein Büro. Außerdem erhalten sie lebenslang einen sogenannten Ehrensold in Höhe der Amtsbezüge, die aktuell bei 199.000 Euro pro Jahr liegen.

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