Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Wulff: Haus der Wannsee-Konferenz „Ort deutscher Schande

© dapd

20.01.2012

Wulff Wulff: Haus der Wannsee-Konferenz „Ort deutscher Schande“

Gedenkstunde zum 70. Jahrestag.

Berlin – “Terror und mörderischer Hass auf Fremde und Fremdes” dürfen in Deutschland “nie mehr Platz haben”. Das hat Bundespräsident Christian Wulff den Angehörigen der Opfer der Neonazi-Mordserie bei der Gedenkstunde zum 70. Jahrestag der Wannseekonferenz in Berlin versprochen.

“Dieser Ort und der Name Wannsee ist zum Symbol geworden für die bürokratisch organisierte Unterscheidung von lebenswertem und lebensunwertem Leben, für staatlich organisierte Vernichtung, für die geplante und behördlich systematisierte Tötung der Juden Europas”, sagte Wulff am Freitag im Haus der Wannseekonferenz. Der Bundespräsident sprach laut Redemanuskript von einem “Ort deutscher Schande”.

Am 20. Januar 1942 hatten in der Villa am Berliner Wannsee führende Nazi-Funktionäre über die Organisation des Massenmords an den Juden beraten.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/wulff-haus-der-wannsee-konferenz-ort-deutscher-schande-35145.html

Weitere Nachrichten

Cem Özdemir Grüne 2013

© gruene.de / Sedat Mehder / CC BY 3.0

Grüne Özdemir fordert „klare Kante“ gegen Erdogan-Anhänger

Angesichts der jüngsten Großkundgebung für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Oberhausen hat Grünen-Chef Cem Özdemir die SPD und die Union ...

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bericht NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung

NRW wird sich an der dritten Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht beteiligen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" ...

Fazle-Omar Moschee Hamburg

© Daudata / gemeinfrei

Spitzel-Affäre um Ditib Generalbundesanwalt ermittelt gegen 16 Tatverdächtige

Die Bundesanwaltschaft ermittelt derzeit gegen 16 Tatverdächtige in der Spitzel-Affäre um Deutschlands größten Islamverband Ditib. Das sagte der ...

Weitere Schlagzeilen