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21.04.2010

Wulff als Bundespräsidenten-Kandidat für 2014 im Gespräch

Hannover/Berlin – Nach seiner aufsehenerregenden Entscheidung, eine Muslimin türkischer Abstammung zur ersten Ministerin in Deutschland zu berufen, ist der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) als möglicher Nachfolger von Bundespräsident Horst Köhler im Gespräch. In der „Bild-Zeitung“ sprachen Politiker von CDU, CSU und FDP von einer „zukunftsweisenden“ Personalentscheidung des niedersächsischen Ministerpräsidenten und schlossen eine Kandidatur Wulffs für das höchste Staatsamt in vier Jahren nicht aus. Der rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel (CDU) sagte der „Bild-Zeitung“: „Grundsätzlich kann ich mir Christian Wulff für jedes hohe Amt vorstellen.“

Die bayerische Landtagsabgeordnete Christa Matschl (CSU) betonte in der „Bild-Zeitung“ Wulffs Verdienst um die Integration: „Der niedersächsische Ministerpräsident hat eine zukunftsweisende Personalentscheidung getroffen. Diese kann mit Blick auf die Integration der knapp drei Millionen in Deutschland lebenden Türken gar nicht hoch genug bewertet werden. Für das höchste Staatsamt kommt es entscheidend auf die Fähigkeit zur Integration an.“ Sie würde Wulff deshalb „eines Tages“ gerne als Bundespräsidenten sehen, sagte die CSU-Politikerin, die Mitglied der letzten Bundesversammlung war.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Carl-Ludwig Thiele, der Anfang Mai in den Vorstand der Bundesbank wechselt, lobte ebenfalls die jüngste Personalentscheidung des niedersächsischen Ministerpräsidenten und meinte: „Christian Wulff mit der ihm eigenen Toleranz gehört zweifelsohne zu den herausragenden politischen Persönlichkeiten in Deutschland.

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