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05.01.2010

Thierse nennt Steinbach-Vorstoß “erpresserischen Versuch”

Berlin – Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat das Angebot von Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach, unter bestimmten Bedingungen auf einen Posten im Beirat der Bundesstiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ zu verzichten, in scharfer Form kritisiert.

„Die Forderungen von Frau Steinbach sind der erpresserische Versuch, das Anliegen der Stiftung in ihrem Sinne zu verändern“, sagte Thierse dem Berliner „Tagesspiegel“. Sinn des Projektes sei das Gedenken an die Leiden und Opfer von Flucht und Vertreibungen und die Versöhnung mit den osteuropäischen Nachbarn, sagte Thierse. Dieses Anliegen würde zerstört, wenn sich Union und FDP auf Steinbachs Bedingungen einließen.

Politisch sinnvoll ist die Stiftung, Flucht, Vertreibung, Versöhnung` nur als Versöhnungsprojekt.“ Thierse rief Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dazu auf, „dieses Versöhnungsanliegen aktiv gegen Frau Steinbach zu verteidigen, gerade auch im Verhältnis zu unseren polnischen Nachbarn.“

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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