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19.06.2011

Wolfgang Schäuble beharrt auf Beteiligung von Gläubigerbanken in Fall Griechenland

Berlin – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) beharrt auf einer Beteiligung der Gläubigerbanken bei der Rettung Griechenlands. „Banken und Finanzinvestoren haben auch ein Interesse daran, dass die Probleme gut gelöst werden“, sagte Schäuble in der ARD im „Bericht aus Berlin“.

Es müsse eine Form gefunden werden, die die Finanzinvestoren nicht davon abhalte, überhaupt noch in die Eurozone zu investieren. „Deshalb ist das gar nicht neu, dass wir eine solche Lösung freiwillig brauchen, aber freiwillig heißt natürlich nicht, dass man nicht doch auch Anreize braucht, also wie man Neudeutsch sagt `sticks and carrots`“, so der CDU-Politiker. Es müsse im Interesse der Beteiligten selbst sein, sich zu dem Engagement zu Griechenland weiter zu stellen.

Gleichzeitig mahnte Schäuble zur Eile. „Griechenland braucht die Auszahlung der nächsten Tranche Anfang Juli. Und wenn alle sagen, wenn die nächste Tranche nicht ausbezahlt werden könnte und ohne dass die Voraussetzungen erfüllt sind, wird sie nicht ausbezahlt werden, dann hätte Griechenland nun in der Tat ein größeres Problem“, so Schäuble. Und deswegen sei die Sache zeitkritisch.

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