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05.09.2011

FDP Wolfgang Kubicki kritisiert Personaldebatte

Er hoffe „nicht, dass aus der blamablen Wahlniederlage für die FDP in Mecklenburg-Vorpommern nun eine Serie wird“.

Berlin – Wolfgang Kubicki, FDP-Bundesvorstandsmitglied und Fraktionschef in Schleswig-Holstein, hat die Personaldebatte in der FDP scharf kritisiert. Gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ sagte Kubicki auf die Frage, für welche Position denn der neue FDP-Chef Philipp Rösler stehe: „Auf diese Frage kann ich keine vernünftige Antwort geben.“

Er hoffe „nicht, dass aus der blamablen Wahlniederlage für die FDP in Mecklenburg-Vorpommern nun eine Serie wird“. Wer 14 Tage vor einer Landtagswahl eine Personaldebatte beginne „ohne Sinn und Verstand und damit dokumentiert, dass es vielen in der Partei nur um sich selbst geht und nicht um die gesellschaftliche Mitte, der muss sich dann nicht wundern über eine solche Blamage, bei der die FDP schwächer ist als Linke und Rechtsradikale“, sagte Kubicki.

Die FDP, so Kubicki, habe „kein Westerwelle-Problem, sondern ein Marken-Problem“, denn als Marke habe die FDP momentan „generell `verschissen`“, das sei die Meinung der Bürger. Die fehlende Perspektive müsse Thema der Gremiensitzungen sein, verlangte Kubicki.

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