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14.12.2009

Wohnungsmieten in Großstädten steigen weiter an

Berlin – Die Wohnungsmieten in den deutschen Großstädten legen weiter zu. Wer 2009 eine Wohnung bezogen hat, musste im bundesweiten Durchschnitt knapp 0,9 Prozent mehr Netto-Kaltmiete bezahlen als im Vorjahr, berichtet „Die Welt“ (Dienstagausgabe). Sie beruft sich dabei auf den neuen „Wohnpreisspiegel 2009/2010“ des Immobilienverbandes Deutschland (IVD), welcher der Zeitung exklusiv vorliegt. Dabei wurden die Neuvertragsmieten in 390 deutschen Städten erfasst. Insgesamt hat sich der Preisanstieg aber verlangsamt, 2008 lag er noch bei 1,1 Prozent.

Die höchsten Anstiege bei Neuvertragsmieten wurden in Mönchengladbach (+16,67 Prozent), Karlsruhe (+15,38 Prozent) und Dresden (+14,75 Prozent) ermittelt. „In den Großstädten sind die Mietpreissteigerungen höher ausgefallen als in den Mittel- und Kleinstädten“, berichtet IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling. „Die geringe Neubautätigkeit der letzten Jahre macht sich auf dem Wohnungsmarkt bereits bemerkbar.“ Weil die Fertigstellungen neuer Wohnungen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken sind, gehen die IVD-Makler von weiter steigenden Mieten aus. Ausschlaggebend seien auch die Zuzüge in die Ballungsräume und ein weiterer Anstieg der Zahl der Haushalte.

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