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EZB

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02.10.2014

Wissing Aufkaufprogramm der EZB ist „Verzweiflungstat“

„Die Eurokrise ist wieder da.“

Berlin – Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) Risikopapiere aufzukaufen, ist nach Ansicht des FDP-Präsidiumsmitglieds Volker Wissing eine „geldpolitische Verzweiflungstat“.

„Die Reformunfähigkeit der Regierungen der Eurozone, einschließlich der Großen Koalition in Berlin, zwingt die EZB dazu, die Eurokrise geldpolitisch zu lösen, wo eigentlich eine politische Lösung gefordert wäre“, erklärte der FDP-Politiker am Donnerstag in Berlin.

Vor allem die Große Koalition aus Union und SPD trage durch ihre „haushaltspolitische Verantwortungslosigkeit“ die Schuld an dieser „Neuauflage der Eurokrise“.

Laut Wissing ist die Entscheidung der EZB ein deutliches Signal: „Die Eurokrise ist wieder da, wiederbelebt von verantwortungslosen Regierungen, die Schuldentilgung lieber auf morgen verschieben, statt sie endlich entschlossen anzugehen.“

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