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05.08.2011

Wirtschaftswissenschaftler plädiert für mehr Optimismus in der Eurokrise

Berlin – Der Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Bremen, Rudolf Hickel, hat für mehr Optimismus in der Eurokrise plädiert. „Ich bin ganz sicher, dass die Börsen vor allem sehr stark irrational angetrieben sind durch Herdentriebverhalten“, sagte Hickel im Deutschlandfunk. Ökonomisch gäbe es keinen Grund, warum der DAX gestern um vier Prozent und heute noch mal um 2,5 Prozent nach der Eröffnung gesunken sei.

Allerdings gebe es berechtigte Zweifel daran, ob die Politik mit der Schuldenkrise richtig umgehe. „Und da muss ich sagen, Irrationalität auf der einen Seite, aber auch auf der anderen Seite ist die gestern auch unglaublich geschürt worden durch den wirklich nicht gut platzierten Brief von Barroso“, erklärte der Wissenschaftler weiter. Das hätten die Börsen aufgenommen und in Kursabstürze umgesetzt. Aber dies sei auch ein Zeichen, dass „wir offensichtlich ein Comeback solcher Krisenverhandlungen wieder im Herbst haben werden.“

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