Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

09.09.2010

Wirtschaftsweiser Bofinger fordert drei Prozent mehr Lohn

Berlin – Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat Forderungen der Gewerkschaften nach spürbaren Lohnzuwächsen unterstützt. „Drei Prozent Lohnzuwachs ist eine vernünftige Marke“, sagte Bofinger der „Rheinischen Post“. Steigende Verdienste könnten die verfügbaren Einkommen und den privaten Konsum steigern, weil Beschäftigungsverluste derzeit nicht zu befürchten seien. „Wir müssen schauen, wie wir nicht nur im Export, sondern auch im Inland wieder erfolgreicher sein können“, sagte Bofinger. „Höhere Lohnabschlüsse können ein Teil der Lösung sein.“

Künftig müsse Deutschland den Partnern in der Euro-Zone bei der Lohnzurückhaltung den Vortritt lassen. Nur so ließe sich das immense außenwirtschaftliche Ungleichgewicht in Europa beseitigen, eine der Hauptursachen der Euro-Krise.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/wirtschaftsweiser-bofinger-fordert-drei-prozent-mehr-lohn-14643.html

Weitere Nachrichten

Frau mit Kind

© über dts Nachrichtenagentur

Statistisches Bundesamt Zahl der Bezieher von Elterngeld 2016 gestiegen

Im Jahr 2016 haben 1,64 Millionen Mütter und Väter Elterngeld bezogen: Das waren fünf Prozent mehr als im Jahr 2015, teilte das Statistische Bundesamt am ...

Bauarbeiter

© über dts Nachrichtenagentur

DGUV Immer mehr Todesfälle durch Berufskrankheiten

Die Zahl der Todesfälle durch Berufskrankheiten ist gestiegen. 2016 starben nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) 2.451 ...

Computer-Nutzerin

© über dts Nachrichtenagentur

Umfrage Mehr sexuelle Belästigung bei „Start-ups“

Mitarbeiterinnen von sogenannten "Start-ups" werden angeblich mehr als doppelt so oft sexuell belästigt wie ihre Kolleginnen in etablierten Unternehmen. ...

Weitere Schlagzeilen