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15.04.2010

Wirtschaftsökonomen geben FDP-Steuermodell schlechte Noten

Berlin – Führende Wirtschaftsökonomen haben dem Steuermodell der FDP schlechte Noten gegeben. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, sagte der Tageszeitung „Die Welt“, er sei skeptisch, dass sich mit dem Konzept ein Wachstumsimpuls auslösen lässt. „Als Konjunkturpaket kann man das nicht verkaufen, dazu sind 16 Milliarden Euro Entlastung zu wenig“, so der Experte.

Die FDP will spätestens 2012 die Steuern um 16 Milliarden Euro senken. Der derzeitige lineare Steuertarif soll in einen Fünf-Stufen-Tarif überführt werden. Profitieren sollen vor allem die kleineren und mittleren Einkommen, hatten die Finanzexperten Hermann Otto Solms und Andreas Pinkwart am Dienstag in Berlin angekündigt. Sinnvoller als die von der FDP angestrebte Umstellung auf ein Stufenmodell wäre eine grundlegende Strukturreform, insbesondere die Streichung vieler Ausnahmen im Steuerrecht. „Dies würde wirklich eine Vereinfachung des komplizierten deutschen Steuerrechts bringen und könnte sogar aufkommensneutral sein“, sagte Zimmermann.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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