Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Wirtschaftskrise: Europäische Zentralbank kauft Staatsanleihen

© EZB

08.08.2011

Euro-Krise Wirtschaftskrise: Europäische Zentralbank kauft Staatsanleihen

Berlin – Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Kampf gegen eine Panik an den Märkten Staatsanleihen gekauft. Händlern zufolge hat die EZB dadurch zur Beruhigung an den Kapitalmärkten beigetragen. Es handelt sich dabei um Ankäufe von italienischen und spanischen Anleihen, wobei die Papiere eine Laufzeit von fünf Jahren besitzen. Die Renditen entsprechender italienischer Bonds fielen um 65 Basispunkte auf 4,85 Prozent. Spanischer Papiere rentierten mit 4,734 Prozent 69 Basispunkte tiefer.

Die Sparpläne der beiden Länder führten in der EZB zu der Einschätzung, dass es „legitim“ sei, Spanien und Italien zu helfen, sagte der französische Finanzminister François Baroin im Radiosender Europe 1. Derzeit hat Frankreich den Vorsitz der Gruppe der größten Industrieländer (G7), die sich um eine Eindämmung der Schuldenkrise bemühen.

Die G-7-Finanzminister hatten am Montagmorgen nach einer Telefonkonferenz erklärt, sie wollten gemeinsam für ein Funktionieren der Finanzmärkte sorgen und Finanzstabilität und Wirtschaftswachstum stützen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/wirtschaftskriese-europaeische-zentralbank-kauft-staatsanleihen-25561.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen