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Wirtschaftsforschungsinstitut rät von Euro-Austritt Griechenlands ab

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19.07.2011

Griechenland Wirtschaftsforschungsinstitut rät von Euro-Austritt Griechenlands ab

Köln – Für das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ist ein Euro-Austritt Griechenlands keine Lösung, um die Lage an den Finanzmärkten zu entschärfen. „Rating-Downgrades der großen Eurozonen-Staaten könnten die Folge sein, auch wenn diese fundamental nicht zu rechtfertigen wären“, sagte der IW-Experte für internationale Wirtschaftspolitik, Jürgen Matthes, der Onlineausgabe des „Handelsblattes“.

„Bei derartigen Ansteckungseffekten drohte die Krise aus dem Ruder zu laufen und in eine systemische Finanzkrise zu münden“, fügte der Ökonom hinzu. Eine Alternative wäre der Kauf griechischer Staatsanleihen. Auf diese Art ließe sich „Zeit kaufen, damit sich die großen Eurostaaten bis 2014 aus der Gefahrenzone herausreformieren können und somit die Ansteckungsgefahren gemindert werden“, so Matthes.

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