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10.10.2011

Wirtschaftsexperte verwundert über Entscheidung zum Wirtschaftsnobelpreis

Berlin – Der Londoner Wirtschaftsexperte des „Handelsblattes“, Olaf Storbeck, hat sich verwundert über die Entscheidung zum Wirtschaftsnobelpreis gezeigt.

„Was mich ein bisschen überrascht, ist, dass vor allen Dingen mit Thomas Sargent jemand ausgezeichnet wird, der eigentlich seine große Zeit in den 70ern hatte und da ein sehr starker Kritiker der Keynesianischen Makroökonomie war, die eigentlich jetzt im Zuge der Finanzkrise ja eine gewisse Renaissance gefeiert hat“, sagte der Journalist im Deutschlandfunk.

Nach Meinung von Storbeck sei die Wissenschaft schon wieder einen Schritt weiter und habe die Thesen von Sargent weitgehend hinter sich gelassen. Dies liege vor allem daran, dass Sergant „im Grunde gesagt hat, der Staat hat wenig Möglichkeiten, mit Konjunkturpolitik die Konjunktur zu beeinflussen. Und wir haben in der Finanzkrise gesehen, dass das eigentlich nicht der Fall ist“, betonte der Korrespondent weiter.

Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften wurde am Montag an die beiden US-Ökonomen Christopher Sims und Thomas Sargent verliehen.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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