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21.07.2011

Wirtschaftsexperte kritisiert Rolle Deutschlands in der Schuldenkrise

Berlin – Im Vorfeld des EU-Sondergipfels hat Thomas Klau, Wirtschaftsexperte beim European Council on Foreign Relations, die Rolle der Bundesrepublik in der Schuldenkrise kritisiert.

„Man hat immer wieder erlebt in den vergangenen Monaten, man muss jetzt schon sagen seit über einem Jahr, dass es Deutschland war, das sich am längsten gegen Schritte sperrte, die sich dann im Nachhinein als notwendig erwiesen“, sagte Klau im Deutschlandfunk.

Deutschland sei schon immer der „härteste Knochen“ gewesen. „Das kann man unter Umständen als Tugend sozusagen darstellen, aber es gibt eigentlich inzwischen einen Konsens von vielen Experten, dass die deutsche Zögerlichkeit inzwischen zu einem Problem bei der Lösung der Krise geworden ist“, so der Wirtschaftsexperte.

Der Euro-Sondergipfel soll am Donnerstagmittag in Brüssel beginnen.

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