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Offshore-Windpark

© Ole Christiansen/E.ON

18.12.2012

Windreich Windparkentwickler verschiebt Börsengang

Das Unternehmen kämpft mit Finanzierungsproblemen.

Wolfschlugen – Der Windparkentwickler Windreich hat seinen geplanten Börsengang bis auf weiteres verschoben. Das bestätigte Windreich-Chef Willi Balz gegenüber dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Der langjährige Telekom-Finanzchef Karl-Gerhard Eick, der von Balz im August gebeten worden war, einen Börsengang vorzubereiten, hatte zuvor sein Mandat beendet.

In einer E-Mail, die der Zeitung vorliegt, schrieb Eick am Montagabend an Balz: „Ich sehe für einen erfolgreichen Börsengang der Windreich AG auf absehbare Zukunft keinen Weg.“ Damit wird Eick, der seit September Berater beim Windparkentwickler ist, auch nicht Finanzvorstand bei Windreich, was im Zuge des Börsengangs vorgesehen war.

Das Unternehmen kämpft mit Finanzierungsproblemen bei seinen Offshore-Windparks. Der Windkraftpionier besitzt die meisten Lizenzen für Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee. Bei der Entwicklung der Parks muss das Unternehmen mit erheblichen Investitionen in Vorleistung gehen.

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