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12.09.2011

Wim Kösters kritisiert mangelnde Reformbereitschaft Griechenlands

Berlin – Der Volkswirtschaftsprofessor Wim Kösters hat die mangelnde Reformbereitschaft Griechenlands scharf kritisiert. „Europa hat sich zur Geisel Griechenlands und anderer Peripherieländer gemacht. Indem wir diese Rettungsschirme aufgespannt haben, mussten wir darauf vertrauen, dass in den Ländern die Reformen vorangehen, was zum Teil eben nicht passiert ist“, sagte Kösters dem Deutschlandfunk.

Griechenland habe diese Sparmaßnahmen nie zur eigenen Sache gemacht. Das Land habe „diese Auflagen, die gekommen sind, immer als europäische und damit fremde Auflagen verkauft, auch im Inland, und das wird dann von der Bevölkerung nicht akzeptiert“, sagte Kösters weiter. Man hätte das zur eigenen Sache machen müssen und viel zügiger Reformen, Privatisierungen, anderes umsetzen müssen, aber das sei nicht passiert.

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