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09.12.2010

Wikileaks NRW-Medienministerin besorgt über Hacker-Angriffe

Die Politik könne lediglich Regeln aufstellen.

Düsseldorf – NRW-Medienministerin Angelica Schwall-Düren (SPD) beobachtet die weltweiten Hacker-Angriffe auf Gegner der Internet-Plattform Wikileaks mit Sorge.

„Auch wenn die überwältigende Mehrheit der Nutzer verantwortlich mit dem Internet umgeht, bietet dieses Medium ungeahnte Möglichkeiten, ökonomischen, technischen oder politischen Schaden anzurichten“, sagte Schwall-Düren der WAZ-Mediengruppe.

Die Politik könne lediglich Regeln zum Umgang mit dem Internet aufstellen, Verstöße jedoch schon rein technisch kaum verhindern. „Auch die beste Straßenverkehrsordnung wird niemals einen Unfall ausschließen können“, so Schwall-Düren weiter.

Die SPD-Politikerin lobte das Internet als „wichtige Informationsquelle für aufgeklärte Bürger“, betonte jedoch, dass es „kein rechtsfreier Raum“ werden dürfe. „Wenn Persönlichkeitsrechte verletzt oder sicherheitsrelevante Informationen weitergegeben werden, muss die Freiheit des Netzes ihre Grenzen finden“, forderte Schwall-Düren.

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