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08.12.2010

Wikileaks-Anhänger legen Webseite von Mastercard lahm

Berlin – Nach der Verhaftung von Julian Assange, Gründer der Internet-Enthüllungsplattform Wikileaks, haben Aktivisten am Mittwoch die Webseite des Kreditkarten-Anbieters Mastercard vorübergehend lahm gelegt. Sowohl der internationale Webauftritt „mastercard.com“ als auch die deutsche Website waren nicht mehr erreichbar. Das Unternehmen war in das Visier der Hacker-Gruppe „Anonymous“ geraten, weil es die Überweisung von Spenden an WikiLeaks gestoppt hatte. Die Hacker bezeichneten den Angriff als „Operation: Payback“.

Auch die Website der schwedischen Staatsanwaltschaft, von welcher der Haftbefehl gegen Assange stammt, wurde angegriffen. Bereits am Dienstag hatten Wikileaks-Anhänger die Website des Finanzdienstleisters der Schweizer Post, Postfinance, blockiert. Letzte Woche hatte der Online-Händler Amazon erklärt, die Webseite von Wikileaks nicht länger auf seinen Servern zu hosten.

Wikileaks hatte zuletzt rund 250.000 Geheimdokumente aus dem US-Außenministerium veröffentlicht und damit für weltweite Aufregung gesorgt. Die Enthüllungsplattform hatte bereits in den vergangenen Monaten mit Geheimdokumenten zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak international für Aufsehen erregt.

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