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09.01.2011

Widerstand aus Union gegen Pläne für neues Sorgerecht

Berlin – In der Koalition baut sich Widerstand gegen die Pläne von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) für das neue Sorgerecht auf. Ein Kernpunkt ihres Vorschlags: Wenn die Mutter nicht binnen acht Wochen Widerspruch einlegt, sollen unverheiratete Eltern automatisch gemeinsam das Sorgerecht für ihr Neugeborenes bekommen.

„Das wird es mit der Union nicht geben“, kündigte Vizefraktionschef Günter Krings (CDU) im Nachrichtenmagazin „Focus“ an. „Nur unter Kaufleuten zählt das Prinzip, dass Schweigen Zustimmung bedeutet, aber nicht im Familienrecht.“ Väter sollten vielmehr die Möglichkeit nutzen, eine Entscheidung des Familiengerichts herbeizuführen. Die Union teile das Ziel der Ministerin, dass ledige Väter leichter zu ihrem Recht kommen, betonte Krings.

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