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28.06.2011

WestLB WestLB-Umbau kostet voraussichtlich knapp 2.000 Jobs

Düsseldorf – Im Zuge der WestLB-Aufspaltung werden voraussichtlich 1.850 WestLB-Mitarbeiter ihre Arbeit verlieren. Diese interne Prognose nannte NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) am Montag bei einem Hintergrundgespräch gegenüber den Spitzen der Landtagsfraktionen, wie die „Rheinische Post“ unter Berufung auf mehrere Teilnehmer berichtet. Wenn eine breite Zustimmung als sicher gilt, will der Finanzminister den nordrhein-westfälischen Landtag am Donnerstag über die WestLB-Abwicklung abstimmen lassen, berichtet die Zeitung weiter.

Spitzenvertreter der NRW-Sparkassen, der Bundesregierung und des Landes NRW hatten sich am späten Donnerstagabend vergangener Woche bei einem Gipfeltreffen in Berlin auf eine Lösung für die WestLB verständigt. Dabei sollen die bisherigen Dienstleistungen der WestLB für die Sparkassen in eine neu zu gründende Verbundbank ausgegliedert werden.

Diese Verbundbank soll mit rund 400 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von rund 40 Milliarden Euro zu 100 Prozent in den Besitz der Sparkassen übergehen. Die somit deutlich geschrumpfte WestLB soll dann zu 100 Prozent Eigentum des Landes NRW werden und vom Land NRW mit einer weiteren Milliarde Euro an frischem Kapital ausgestattet werden.

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