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08.03.2010

Westerwelle weist Korruptionsvorwürfe zurück

Berlin – Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat auf seiner Südamerika-Reise Vorwürfe zurückgewiesen, er habe Unternehmer als Dank für Parteispenden in die mitreisende Wirtschaftsdelegation aufgenommen. Der FDP-Chef will nichts von diesen „haltlosen Vorwürfen“ wissen. „Das läuft bei mir wie bei allen Vorgängern auch“, sagte Westerwelle gegenüber dem Fernsehsender N24. Die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles will indes überprüfen lassen, ob Westerwelles Lebensgefährte Michael Mronz die Reisen des Außenministers für eigene Geschäfte nutze.

Der „Spiegel“ hatte über die Geschäfte von Mronz und Westerwelles Praxis berichtet, auf Auslandsreisen Manager mitzunehmen, die zuvor eine Parteispende getätigt haben sollen. Der Außenminister betitelte den Artikel als einen „tendenziösen Bericht voller haltloser Unterstellungen“. Der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Stefan Bredohl, machte zudem deutlich, dass Herr Mronz nicht Teil der Wirtschaftsdelegation sei. Vielmehr sei es übliche Praxis auch von früheren Außenministern, ihre Partner auf Dienstreisen mitzunehmen. Auf seiner Südamerikareise besucht Westerwelle die Länder Argentinien, Uruguay und Brasilien. Am Sonntag war er bereits in der Erdbebenregion Chile. Ziel sei es, die Beziehungen zur lateinamerikanischen Welt stärker auszubauen.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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