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Westerwelle und Dimas optimistisch für die Zukunft

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23.04.2012

Griechenland Westerwelle und Dimas optimistisch für die Zukunft

Wachstumspotenzial in verschiedenen Industriezweigen.

Hamburg – Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) und sein griechischer Amtskollege Stavros Dimas schauen optimistisch in die Zukunft des hoch verschuldeten Griechenland. Das Land habe „eine Vielzahl von Wachstumschancen und Wettbewerbsvorteilen“, schreiben die beiden Politiker in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die „Financial Times Deutschland“ (Montagausgabe). Die Entwicklung von Sonnen- und Windenergie, die Landwirtschaft und verschiedene Dienstleistungsbereiche verfügten über erhebliches Potenzial für Wachstum und Beschäftigung. Es komme darauf an, die richtigen Impulse zu setzen und Investitionen zu fördern.

Zugleich verteidigten die beiden Außenminister die Rettungsmaßnahmen der EU und des Internationalen Währungsfonds. Der Schuldenschnitt und das neue Hilfspaket seien Wegmarken hin zur wirtschaftlichen Gesundung des Landes. „Sie geben Griechenland Luft zum Atmen und eröffnen ihm die langfristige Perspektive, seine Staatsfinanzen zu sanieren und seine Wettbewerbsfähigkeit wiederzugewinnen.“

Voraussetzung für den Erfolg sei es, den Reformkurs entschieden weiterzuführen. Es gebe ein klares Signal: „Griechenland bleibt Mitglied der Euro-Zone!“

Forderung nach intensiverer Zusammenarbeit der Unternehmen

Beim wirtschaftlichen Aufschwung Griechenlands setzen Westerwelle und Dimas auf Unterstützung für die Firmen. „Am vordringlichsten ist es jetzt, den griechischen Unternehmen, insbesondere den kleinen und mittelständischen Betrieben, wieder Zugang zu Kapital für wichtige und notwendige Investitionen zu gewähren.“ Eine tragende Rolle könnten Förderbanken wie die Europäische Investitionsbank spielen. Auch müssten EU-Mittel wachstumsfördernd eingesetzt und bürokratische Hemmnisse beseitigt werden.

Beide Staaten wollen dabei eng miteinander kooperieren. „Die im Mai 2010 zwischen den Regierungen vereinbarte ‚Deutsch-Griechische Partnerschaft‘ bietet dafür eine einzigartige Plattform für Zusammenarbeit und Austausch.“

Die beiden Außenminister rufen vor allem die Unternehmen dazu auf, „Kontakte und Zusammenarbeit zu intensivieren und mitzuhelfen, die Wirtschaft Griechenlands wieder auf einen Wachstumspfad zurückzuführen“. Als positives Beispiel heben sie eine Initiative in der Tourismusbranche hervor.

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