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Guido Westerwelle

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19.06.2013

Westerwelle Lage in Syrien „bedrückend“

„Das bricht einem das Herz.“

Berlin – Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die Lage in Syrien als „bedrückend“ bezeichnet. „Ich habe in Jordanien Flüchtlinge besucht: Das bricht einem das Herz“, sagte Westerwelle gegenüber der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Allerdings könne Westerwelle sich in der Frage des Syrien-Konflikts nicht allein von Gefühlen leiten lassen, sondern auch berücksichtigen, dass ein Flächenbrand in der Region vermieden werden müsse.

„Wir Deutsche haben entschieden, dass wir keine Waffen an die syrische Opposition liefern werden“, betonte der Außenminister. Allerdings würde die Bundesrepublik als eines der größten Geberländer mit humanitären Maßnahmen und beim Wiederaufbau helfen.

„Wenn andere Partner Waffen liefern wollen, dann müssen sie die Frage beantworten, wie sichergestellt werden kann, dass diese Waffen nicht in die Hände von Extremisten und Terroristen geraten können“, mahnte der FDP-Politiker und warnte gleichzeitig vor möglichen unkalkulierbaren Risiken durch derartige Maßnahmen.

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