Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Westerwelle fordert Konsequenzen

© dapd

03.02.2012

Fußballkrawalle Westerwelle fordert Konsequenzen

Verantwortliche müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

München – Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) fordert von dem ägyptischen Militärrat Konsequenzen aus den blutigen Krawallen in Port Said. Westerwelle sagte am Freitag in München, er sei “bestürzt über die vielen Opfer”. Er fügte hinzu: “Wir rufen in aller Form Ägypten dazu auf, die Umstände und die Hintergründe dieser Welle von Gewalt aufzuklären und auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.”

Westerwelle mahnte zugleich, die Demokratisierung des Landes dürfe nicht infrage gestellt werden. Es sei “ganz entscheidend, dass der Fahrplan für die Übergabe der Verantwortung an zivile Stellen im vollem Umfange eingehalten wird”. Der Außenminister betonte, er sei “besorgt über die Entwicklungen, die mit dem heftigen Ausbruch von Gewalt in Ägypten einhergehen”.

Seit den Fußballkrawallen am 1. Februar in Port Said mit mehr als 70 Toten ist es an vielen Orten zu Demonstrationen und Gewaltexzessen gekommen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/westerwelle-fordert-konsequenzen-37845.html

Weitere Nachrichten

Hans Peter Doskozil

© über dts Nachrichtenagentur

Islamisierung auf dem Balkan Österreichs Verteidigungsminister appelliert an Deutschland

Österreich hat vor einer stärkeren Präsenz von türkischen Soldaten bei Nato-Einsätzen auf dem Balkan gewarnt und gleichzeitig an Deutschland appelliert, ...

Botschaft der Türkei in Deutschland

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht Türkei verstärkt Suche nach Regimegegnern in Deutschland

Die Türkei dringt verstärkt darauf, dass deutsche Sicherheitsbehörden hierzulande Regimekritiker wie zum Beispiel Anhänger der Gülen-Bewegung verfolgen. Zu ...

Flüchtlingslager Idomeni

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht EU schickt weniger Flüchtlinge in die Türkei als vereinbart

Die EU-Staaten schicken nur einen Bruchteil der Flüchtlinge in die Türkei zurück, die nach dem sogenannten "Flüchtlings-Deal" mit Ankara eigentlich ...

Weitere Schlagzeilen