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Westerwelle fordert Konsequenzen

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03.02.2012

Fußballkrawalle Westerwelle fordert Konsequenzen

Verantwortliche müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

München – Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) fordert von dem ägyptischen Militärrat Konsequenzen aus den blutigen Krawallen in Port Said. Westerwelle sagte am Freitag in München, er sei “bestürzt über die vielen Opfer”. Er fügte hinzu: “Wir rufen in aller Form Ägypten dazu auf, die Umstände und die Hintergründe dieser Welle von Gewalt aufzuklären und auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.”

Westerwelle mahnte zugleich, die Demokratisierung des Landes dürfe nicht infrage gestellt werden. Es sei “ganz entscheidend, dass der Fahrplan für die Übergabe der Verantwortung an zivile Stellen im vollem Umfange eingehalten wird”. Der Außenminister betonte, er sei “besorgt über die Entwicklungen, die mit dem heftigen Ausbruch von Gewalt in Ägypten einhergehen”.

Seit den Fußballkrawallen am 1. Februar in Port Said mit mehr als 70 Toten ist es an vielen Orten zu Demonstrationen und Gewaltexzessen gekommen.

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