Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Westerwelle besorgt über Spannungen mit Iran

© dapd

29.01.2012

Westerwelle Westerwelle besorgt über Spannungen mit Iran

Zuletzt hatte Teheran damit gedroht, die Straße von Hormus für Schiffe zu sperren.

Berlin – Außenminister Guido Westerwelle (FDP) zeigt sich besorgt über die Zuspitzung des Streits über das iranische Atomprogramm. Der Streit stelle “zunehmend eine Gefährdung der regionalen Stabilität im Nahen und Mittleren Osten” dar, sagte Westerwelle am Sonntag. Die Spannungen könnten auch “die schwierigen Bemühungen, den Nahostfriedensprozess wiederzubeleben, zusätzlich negativ beeinflussen”.

Er rief die Verantwortlichen in Teheran auf, “von Handlungen abzusehen, die einer weiteren Eskalation Vorschub leisten”. Statt die Situation rhetorisch anzuheizen, sollte sich der Iran endlich zu “substanziellen Gesprächen über sein Atomprogramm bereit zeigen.” Westerwelle war am Sonntag zu einer mehrtägigen Reise in den Nahen Osten aufgebrochen.

Der Iran wollte am (heutigen) Sonntag über einen Stopp der Öllieferungen nach Europa entscheiden und damit einem EU-Embargo zuvorkommen. Zuletzt hatte Teheran damit gedroht, die Straße von Hormus für Schiffe zu sperren.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/westerwelle-besorgt-ueber-spannungen-mit-iran-36931.html

Weitere Nachrichten

Hans Peter Doskozil

© über dts Nachrichtenagentur

Islamisierung auf dem Balkan Österreichs Verteidigungsminister appelliert an Deutschland

Österreich hat vor einer stärkeren Präsenz von türkischen Soldaten bei Nato-Einsätzen auf dem Balkan gewarnt und gleichzeitig an Deutschland appelliert, ...

Botschaft der Türkei in Deutschland

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht Türkei verstärkt Suche nach Regimegegnern in Deutschland

Die Türkei dringt verstärkt darauf, dass deutsche Sicherheitsbehörden hierzulande Regimekritiker wie zum Beispiel Anhänger der Gülen-Bewegung verfolgen. Zu ...

Flüchtlingslager Idomeni

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht EU schickt weniger Flüchtlinge in die Türkei als vereinbart

Die EU-Staaten schicken nur einen Bruchteil der Flüchtlinge in die Türkei zurück, die nach dem sogenannten "Flüchtlings-Deal" mit Ankara eigentlich ...

Weitere Schlagzeilen