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05.02.2011

Westerwelle begrüßt Inkrafttreten des neuen Start-Vertrags

Berlin – Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat am Samstag das Inkrafttreten des neuen Start-Vertrags begrüßt. „In der Abrüstungspolitik ist Bewegung. Das Inkrafttreten des neuen Start-Vertrags ist für die Bundesregierung eine Ermutigung, ihre Politik für Abrüstung, Rüstungskontrolle und nukleare Nichtverbreitung fortzusetzen“, so Westerwelle. „Meine amerikanische Kollegin Hillary Clinton hat in München ausdrücklich auch die substrategischen Nuklearwaffen für künftige Verhandlungen mit Russland in den Blick genommen. Dieses ermutigende Signal begrüße ich ganz ausdrücklich. Es geht weiter“, sagte der Minister.

Die ratifizierten Urkunden des Vertrages waren am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz von der US-Außenministerin Hillary Clinton und ihrem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow am Samstag ausgetauscht worden. Das Abkommen war von US-Präsident Barack Obama und dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew im April 2010 in Prag unterzeichnet worden. Es reduziert die Anzahl nuklearer Sprengköpfe und Trägersysteme erheblich.

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