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Streik-Hinweis bei der Bahn

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18.05.2015

Weselsky Streik kann jederzeit für Verhandlungen abgebrochen werden

Die Bahn verurteilte den „de facto unbefristeten Streik der GDL“.

Berlin – Der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, zeigt sich im laufenden Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn offen für eine Unterbrechung des angekündigten Ausstands, dessen Ende die GDL zunächst offen gelassen hatte: Man sei während der Streikphase „jederzeit“ bereit, in Verhandlungen einzutreten und dafür den Arbeitskampf abzubrechen, erklärte Weselsky am Montag. Man stehe dem Bahnvorstand „auch unter Zuhilfenahme von Dritten“ zur Verfügung.

Die Bahn verurteilte den „de facto unbefristeten Streik der GDL“ und rief die Gewerkschaft erneut „nachdrücklich zu einer Gesamtschlichtung“ auf. Die GDL hatte eine Schlichtung bisher abgelehnt.

Der neunte Streik im aktuellen Tarifkonflikt soll am Dienstagnachmittag im Güterverkehr und am frühen Mittwochmorgen im Personenverkehr beginnen. Das Ende des Streiks soll gesondert 48 Stunden zuvor bekannt gegeben werden.

Am Wochenende hatten Verhandlungen zwischen der GDL und dem Konzern erneut nicht zu einer Beilegung des Konflikts geführt. Zuletzt hatten die Lokführer knapp eine Woche lang ihre Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft fordert im aktuellen Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn unter anderem fünf Prozent mehr Lohn und eine Verkürzung der Arbeitszeiten.

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