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Christine Lagarde

© UN Photo/Eskinder Debebe

06.07.2012

IWF-Chefin Weltwirtschaft vor wachsenden Problemen

Geringe Investitionsneigung und schwache Arbeitsmarkt- und Produktivitätsdaten.

Tokio – Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, sieht die Weltwirtschaft vor immer größeren Problemen. „Der globale Wachstumsausblick wird etwas schwächer als wir noch vor drei Monaten annahmen“, erklärte Lagarde am Freitag bei einer Rede in Tokio. Der neue Ausblick werde in zehn Tagen vorgestellt, kündigte die IWF-Chefin an.

Im April war die Organisation beim globalen Wirtschaftswachstum noch von einem Plus von 3,5 Prozent ausgegangen.

Grund für das niedrigere Wachstum sei eine geringe Investitionsneigung und schwache Arbeitsmarkt- und Produktivitätsdaten in Europa, den USA und den BRICS-Staaten. Lagarde forderte zudem zur Überwindung der Staatsschuldenkrise die europäische Fiskalunion.

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