Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Christine Lagarde

© UN Photo/Eskinder Debebe

06.07.2012

IWF-Chefin Weltwirtschaft vor wachsenden Problemen

Geringe Investitionsneigung und schwache Arbeitsmarkt- und Produktivitätsdaten.

Tokio – Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, sieht die Weltwirtschaft vor immer größeren Problemen. „Der globale Wachstumsausblick wird etwas schwächer als wir noch vor drei Monaten annahmen“, erklärte Lagarde am Freitag bei einer Rede in Tokio. Der neue Ausblick werde in zehn Tagen vorgestellt, kündigte die IWF-Chefin an.

Im April war die Organisation beim globalen Wirtschaftswachstum noch von einem Plus von 3,5 Prozent ausgegangen.

Grund für das niedrigere Wachstum sei eine geringe Investitionsneigung und schwache Arbeitsmarkt- und Produktivitätsdaten in Europa, den USA und den BRICS-Staaten. Lagarde forderte zudem zur Überwindung der Staatsschuldenkrise die europäische Fiskalunion.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/weltwirtschaft-vor-wachsenden-problemen-55275.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen