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Mindestens 150 Verletzte bei Meteoritenregen

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15.02.2013

Russland Mindestens 150 Verletzte bei Meteoritenregen

Druckwelle lässt Scheiben bersten.

Moskau – Bei einem Meteoriteneinschlag in Russland sind am Freitag mindestens 150 Menschen leicht verletzt worden. „Schwere Verletzungen hat niemand erlitten. Hauptsächlich geht es um Schnittwunden durch Glassplitter“, teilt das Pressezentrum des Innenministeriums laut der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit. Unter den Verletzten seien auch Kinder.

Zuvor war über dem Ural ein Meteoritenschauer niedergegangen. Der Fernsehsender Russia Today bezifferte die Zahl der Verletzten auf 400. Auf der Internetseite des Senders waren Aufnahmen des Einschlags zu sehen. Ein gleisend heller Himmelskörper rast auf die Erde zu und zieht einen weißen Kondensstreifen hinter sich her. Auf Bildern, die offenbar von einer Überwachungskamera an einer Straßenkreuzung stammten, war zu sehen, wie es plötzlich sehr hell wird.

Der Boden habe gebebt und Fensterscheiben seien zersprungen, zitierte die britische Rundfunkanstalt BBC Bewohner der Stadt Tscheljabinsk. „Es gibt Hinweise auf eine Explosion in etwa 10.000 Metern Höhe“, sagte der Sprecher des regionalen Zentrums des Zivilschutzministeriums im Ural RIA Novosti.

Die Stadtverwaltung von Tscheljabinsk rief auf ihrer Website die Bürger auf, ihre Kinder aus den Schulen abzuholen und ihre Häuser danach nicht mehr zu verlassen, wie es in dem Bericht weiter hieß.

Die Einrichtungen von Rosatom in der Region seien von dem Meteoritenschauer nicht beeinträchtigt worden, berichtete RIA Novosti unter Berufung auf einen Sprecher des staatlichen Nuklearunternehmens. In der Ural-Region befindet sich das größte Atommüllverwertungskombinat Majak.

Allerdings sei im Gebiet Tscheljabinsk das Dach und die Mauer einer Zinkfabrik durch die Detonationswelle beschädigt worden, berichtete RIA Novosti unter Berufung auf das Innenministerium.

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