Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

30.11.2009

“Welt” Eon erwartet Gewinneinbrüche wegen Konflikt mit Gazprom

Düsseldorf – Der Energieversorger Eon Ruhrgas muss mit hohen Gewinneinbrüchen rechnen. Nach Informationen der Tageszeitung „Die Welt“ (Dienstagausgabe) spitzt sich der Konflikt zwischen dem deutschen Strom- und Gasanbieter Eon und dem russischen Staatskonzern Gazprom um eine Aufweichung der langfristigen Lieferverträge weiter zu. Während Eon darauf dränge, kein Gas abnehmen zu müssen, das zur Zeit in Europa nur schwer weiterverkauft werden kann, wolle Gazprom den Deutschen grundsätzlich keine neuen Verträge zugestehen. Damit blieben Mengen und Preise durch langfristige Lieferverträge mit Gazprom fixiert. Auf den europäischen Handelsmärkten sorgt ein Gas-Überangebot aber für fallende Tarife, sodass Eon einen Teil seines Gases unter Einkaufspreis verkaufen muss. Das könnte beim deutschen Strom- und Gasunternehmen zu Gewinneinbrüchen von bis zu 30 Prozent führen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/welt-eon-erwartet-gewinneinbrueche-wegen-konflikt-mit-gazprom-4203.html

Weitere Nachrichten

Norbert Walter-Borjans SPD

© Finanzministerium NRW / CC BY-SA 3.0

SPD Walter-Borjans zeigt Sympathie für Vermögenssteuer

Nachdem die SPD die von Parteilinken vorgeschlagene Erhebung einer Vermögensteuer von einer Kommission prüfen lassen will, zeigt der scheidende ...

Alter Panzer in Afghanistan

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht Nato-Truppenverstärkung in Afghanistan stößt auf Schwierigkeiten

Im Kampf gegen islamistische Rebellen stößt die von der Nato geplante Entsendung von zusätzlichen Truppen nach Afghanistan auf Schwierigkeiten. Die so ...

Al Nur Moschee

© über dts Nachrichtenagentur

SPD Barley will neue Aussteigerprogramme für Islamisten

Familienministerin Katarina Barley will die Extremismus-Prävention neu ausrichten. "Ich sehe großen Bedarf für Präventionsprojekte vor allem im Bereich des ...

Weitere Schlagzeilen