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07.12.2009

Weißes Haus Secret Service zählt 91 Sicherheitslücken seit 1980

Washington – Der Fall des Ehepaars Salahi, dass Ende November ungeladen am Staatsdinner von US-Präsident Barack Obama teilgenommen hatte, ist kein Einzelfall. Ein Bericht des Secret Service, welcher der „Washington Post“ vorliegt, zählt seit 1980 insgesamt 91 weitere Sicherheitslücken im Weißen Haus. So wurde 1982 ein Familienvater in einem Kleinbus nach mehrmaligem Hupen durch das Tor gelassen. Einem besonders hartnäckigem weiblichen Fan des ehemaligen Präsidenten Bill Clinton gelang im Frühjahr 1998 sogar die Teilnahme an der Ostereiersuche vor dem Weißen Haus. Die ungebetenen Besuche hatten laut dem Bericht aber nur in einem Fall negative Konsequenzen. Der damalige Präsident Ronald Reagan war 1981 von einem Eindringling verwundet worden. Nichtsdestotrotz kommt der Bericht aus dem Jahr 2003 aber zu der besorgniserregenden Schlussfolgerung, dass es sehr schwierig sei, zielstrebige Eindringlinge aufzuhalten.

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