newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Bundesagentur für Arbeit
© über dts Nachrichtenagentur

Weise Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa braucht Zeit

Weise verteidigte die Idee der EU-Jugendgarantie.

Berlin – Die rund fünf Millionen arbeitslosen Jugendlichen in Europa können nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit nicht mit einer raschen Besserung ihrer Lage rechnen.

„Der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit braucht noch Zeit“, sagte Vorstandsvorsitzender Frank-Jürgen Weise in einem Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (F.A.Z./Montagsausgabe). Die Politiker hätten allerdings viele richtige Maßnahmen ergriffen, etwa den Aufbau von Stellenbörsen im Internet nach deutschem Vorbild.

Weise, der auch der Vorsitzende des Netzwerks europäischer Arbeitsverwaltungen ist, verteidigte die Idee der EU-Jugendgarantie, wonach jedem Jugendlichen eine Stelle, eine Ausbildung oder ein Praktikum angeboten werden solle. Bei dem sechs Milliarden Euro teuren Projekt war es mehrfach zu Verzögerungen gekommen. Mittlerweile haben nach den Worten Weises jedoch die meisten Länder ihre nationalen Pläne vorgelegt.

Die Jugendgarantie soll am Mittwoch im Mittelpunkt des EU-Beschäftigungsgipfels in Mailand stehen, zu dem die Arbeitsminister der Mitgliedstaaten zusammenkommen. Weise sagte, der europäische Arbeitsmarkt habe sich in der Krise bewährt und zu deren Bewältigung beigetragen.

05.10.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bundesagentur für Arbeit Entgelte im Jahr 2020 nur leicht gestiegen

Das Medianentgelt aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr bei 3.427 Euro. Gegenüber dem Jahr 2019 sind die Löhne und Gehälter damit um 26 Euro gestiegen, dem geringsten Anstieg seit dem Jahr 2009. Damals stiegen die Entgelte ...

Studie Mehrheit der Deutschen will früher in Rente

Fast ein Viertel der Menschen in Deutschland (23,5%) hat die feste Absicht, vor dem gesetzlichen Rentenalter den Ruhestand anzutreten. Hinzu kommen weitere 35,1 Prozent, die sich einen vorgezogenen Renteneintritt zumindest vorstellen können. ...

Neue Berufskrankheiten Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose

DGB Aussagen zu Rentensteigerungen „Märchen“

Debatte über höheres Renteneintrittsalter Jeder Fünfte stirbt vor Erreichen des 69. Lebensjahres

BA-Chef Scheele Kurzarbeit wird Bundesagentur noch bis Ende 2022 belasten

"Bürokratischer Aktionismus" Arbeitgeber kritisieren neue Homeoffice-Verordnung

Bundesagentur-Chef Scheele „Zweiter Lockdown wäre furchtbar“

Wegen Corona-Krise Familienunternehmer fordern Abschaffung der Rente mit 63

Finanzbericht Arbeitsagentur rechnet mit 36,2 Milliarden Euro Verlust

VdK Sozialverband fordert 13 Euro Mindestlohn

Arbeitszeitverstöße in Schlachthöfen NRW-Arbeitsminister will deutlich höhere Bußgelder

#CoronaEltern Vor allem Mütter stecken im Job zurück

DRV Kaum Renteneinbußen durch Kurzarbeit

Aufruf Sozialbündnis fordert 100 Euro Corona-Zuschlag für Bedürftige

Corona-Krise Verdi will Kurzarbeiter Pakete zustellen lassen

Lohnuntergrenze DGB beharrt auf 12 Euro Mindestlohn

BVMW Mittelstand gegen Recht auf Homeoffice

"Politische Ladenhüter" BDA gegen Anrecht auf Homeoffice

Corona-Pandemie Verbände fordern Steuervorteile für Arbeitnehmer im Homeoffice

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »