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05.12.2009

Weihnachtsbäume zehn Prozent teurer

Berlin – Für ihren Weihnachtsbaum müssen Verbraucher in diesem Jahr rund zehn Prozent mehr zahlen als 2008. Das berichtet der Tagesspiegel am Sonntag unter Berufung auf den Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger (BWS). Der laufende Meter der Nordmanntanne in Premiumqualität kostet demzufolge in diesem Jahr zwischen 17 und 21 Euro. Das sind rund zwei Euro mehr als 2008. Für Qualitätsmängel gibt es bei vielen Produzenten aber Rabatte von bis zu 30 Prozent. Der Hauptverband der deutschen Holzindustrie (HDH) geht ebenfalls von einer solchen Entwicklung aus.

Die Branche hofft, 2009 den Umsatz des Vorjahres zu erreichen: Mit dem Verkauft hier geernteter und importierter Bäume sowie mit Schnittgrün wurden 2008 nach Angaben des HDH Erlöse von 670 Millionen Euro erzielt. Damit ist das Geschäft von der Wirtschaftskrise offenbar kaum berührt: „Auf den Weihnachtsbaum verzichtet man nicht“, sagt der Vorsitzende des BWS, Bernd Oelkers, dem Blatt. „Nichts bringt mehr Weihnachtsstimmung als der Baum.“ 28 Millionen Christbäume wurden 2008 in Deutschland gekauft. Rund zwei Drittel der Bäume stammen aus heimischen Plantagen oder Wäldern. 30 große und rund 1700 kleinere Produzenten gibt es hierzulande. Die Hauptanbaugebiete sind der Harz, der Schwarzwald und das Sauerland. Rund 30 Prozent der Bäume werden importiert, hauptsächlich aus Dänemark. „Wir rechnen damit, in vier bis fünf Jahren die gesamte Nachfrage aus Deutschland decken zu können“, sagte Oelkers.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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