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Weidmann-Kritik alarmiert EZB

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03.03.2012

Target-2-Salden Weidmann-Kritik alarmiert EZB

„Verheerendes Signal“.

Hamburg – Die Kritik von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann an den wachsenden Forderungen von Notenbanken des Euro-Raums hat dem „Spiegel“ zufolge die Europäische Zentralbank (EZB) alarmiert. In der EZB-Spitze werde Weidmanns Kehrtwende bei den sogenannten Target-2-Salden als „verheerendes Signal“ gesehen, berichtete das Nachrichtenmagazin am Samstag vorab ohne Nennung von Quellen. Die Bundesbank räume damit erstmals ein, dass sie „ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone nicht ausschließt“, heiße es weiter in der EZB-Spitze.

Weidmann äußerte sich derweil gegenüber dem Magazin kritisch zu den Dreijahres-Krediten, die die EZB den Banken der Euro-Zone am Mittwoch zur Verfügung stellte. Die Konditionen seien „sehr generös“ geraten, sagte der Bundesbankchef. Das Programm vermittle „kurzfristig Ruhe, aber es ist eine Ruhe, die trügerisch sein könnte“.

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