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Jens Weidmann

© Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde

25.01.2015

Weidmann Griechenland weiter auf Hilfsprogramm angewiesen

Eine neue Regierung dürfe „keine illusionären Versprechungen“ machen.

Berlin – Bundesbankpräsident Jens Weidmann sieht trotz des sich abzeichnenden Wahlsieges des links-gerichteten Syriza-Bündnisses Griechenland weiter in Abhängigkeit zum EU-Hilfsprogramm.

„Klar ist, dass Griechenland auch weiterhin auf die Unterstützung durch ein Hilfsprogramm angewiesen sein wird und das heißt natürlich auch, dass es ein solches Programm auch nur geben kann, wenn die Verabredungen auch eingehalten werden“, sagte Weidmann im „Bericht aus Berlin“.

Es sei im Interesse jeder griechischen Regierung, strukturelle Probleme anzugehen. Eine neue Regierung dürfe „keine illusionären Versprechungen“ machen, die das Land sich nicht leisten könne.

Weidmann wandte sich gegen einen weiteren Schuldenschnitt. „Ich glaube, wir dürfen nicht vergessen, dass es bereits zwei Schuldenschnitte gegeben hat. „

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