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Wegen Vorwurfs von Cyber-Attacken durchsucht

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22.04.2012

Lieferheld Wegen Vorwurfs von Cyber-Attacken durchsucht

Verdacht, durch Internetattacken die Seite des Konkurrenten Lieferando lahmgelegt zu haben.

Hamburg – Die Justiz hat das Onlineportal Lieferheld gefilzt. Am Mittwoch hätten Beamte die Räume der Essenslieferdienst-Plattform durchsucht, es werde wegen Verdachts auf Computersabotage ermittelt, bestätigte eine Sprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft am Sonntag auf dapd-Anfrage einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“.

Die vier Geschäftsführer des 2010 gegründeten Unternehmens stehen dem Bericht zufolge im Verdacht, durch Internetattacken die Seite des Konkurrenten Lieferando lahmgelegt zu haben. Der Schaden belaufe sich auf „mindestens 75.000 Euro“. Lieferando habe bei einer Attacke im Dezember 2011 die angreifenden Adressen analysiert, wovon eine zu einem von Lieferheld angemieteten Server geführt habe, sagte Geschäftsführer Christoph Gerber dem „Spiegel“.

Der mitbeschuldigte Lieferheld-Geschäftsführer Fabian Siegel wies die Vorwürfe demnach als „völlig absurd“ zurück. Der Vorgang sei mit einem von Lieferheld eingesetzten Programm zu erklären, das automatisiert überprüfe, ob die vom Konkurrenten gemeldeten Zahlen angeschlossener Restaurants zuträfen. Dies sei branchenüblich.

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