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27.06.2009

Webfilter, Zeitkontrolle und Co. – So wird der PC kindersicher

(openPR) – Für Kinder und Jugendliche gehört der PC neben dem Fernseher zum wichtigsten Medium. Nicht immer können die Eltern dabei sein und aufpassen, was der Nachwuchs am PC macht. Damit die Kinder keinen ungeeigneten Inhalten ausgesetzt werden und neben dem Spielen am PC nicht die Zeit vergessen, gibt es hilfreiche Programme, die Eltern unterstützen. Der PC-Vor-Ort-Experte Cervis gibt Tipps und kann bei Bedarf auch bundesweit zu Hilfe gerufen werden.

Um einen verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien zu lernen, sollten Eltern von Anfang an mit ihren Kindern zusammen den PC und das Internet erkunden. Dazu müssen sich die Eltern ihrer Verantwortung für die Medienerziehung bewusst sein. Laut einer Studie des Medienpädagogischen Forschungsbundes Südwest (mpfs) haben bereits 78 Prozent der Kinder zwischen 6 – 13 Jahren Erfahrungen mit dem PC. Bei den 12 – 13 Jährigen gehört die Nutzung von PC und Internet bereits zum Alltag (95 Prozent).

„Wichtig dabei ist, dass die Eltern einen Überblick haben, was der Nachwuchs so alles im Internet und am PC macht. Denn leider gibt es viele für Kinder ungeeignete Seiten mit pornographischen oder brutalen und rassistischen Inhalten. Hiervor müssen sie geschützt werden,“ sagt Peter Endres, Geschäftsführer der Cervis GmbH. „Aber auch eine zeitliche Einteilung ist für die jungen Nutzer wichtig, damit z.B. die Schule nicht darunter leidet.“

Kein Stress dank cleverer Zeitwächter-Software:

Festgelegte Zeitkontingente für die PC- und Internet-Nutzung pro Tag oder Woche sind für Kinder besonders wichtig. Denn wenn der PC ausgemacht werden soll, ist Stress oft vorprogrammiert. Der Computer übt einen so starken Reiz aus, dass alles andere nebensächlich und der Absprung schwer wird. Damit solche Diskussionen gar nicht erst aufkommen, gibt es clevere Software, die den Zugang und die Nutzung vom PCs reglementiert. Windows Vista bietet beispielsweise unter den Benutzereinstellungen den Punkt „Jugendschutz“ an. Hiermit können Eltern Zeitspannen zur PC-Nutzung definieren. Auch Spiele können damit geblockt werden.

Mehr Möglichkeiten bietet zusätzlich der im Internet kostenlos erhältliche „Parents Friend“. Bis zu fünf Nutzerprofile können angelegt und jedem ein individueller Zeitplan zugewiesen werden. Die Kinder erhalten eine Minute vor Ablauf der Zeit eine Vorwarnung, danach wird der PC automatisch heruntergefahren. „So werden Diskussionen vermieden, denn der Computer lässt sich nicht überreden wie Eltern“, sagt der Cervis-Experte. „Eltern können aber auch Programme, Dateiverzeichnisse oder ganze Laufwerke auf dem PC mit Passwörtern schützen, so dass die Kinder diese nicht aufrufen können. Freigegeben sind dann nur geeignete Spiele oder Lernprogramme.

Ein separates Log-Buch, in dem alle Aktivitäten der Kinder verzeichnet werden gibt ganz aufgeschlüsselt Auskunft, was der Nachwuchs alles am PC getan hat. Hier ist auch verzeichnet, ob die Kinder versucht haben Passwörter zu „knacken“.

Filterprogramme für ein kindersicheres Web:

Filterprogramme schützen die Kinder und Jugendliche vor ungeeigneten Seiten. Denn selbst harmlose Seiten liegen nur ein paar Klicks von Seiten mit Gewalt oder Pornographie entfernt. Zu leicht können Kinder z.B. über Werbebanner auf diese Seiten gelangen. Im „Parents Friend“ oder ähnlichen kommerziellen Programmen können benutzerspezifische Konten angelegt werden, so dass verschieden alte Kinder sich einen PC teilen können.

Die meisten Programme bieten Einstellungsmöglichkeiten, wie restriktiv das Filterprogamm arbeiten soll. Für besonders junge Kinder, die in der Regel nicht ohne Aufsicht der Eltern im Netz surfen sollten, kann eine sogenannte Whitelist erstellt werden. Die Kinder können dann nur ganz bestimmte Webseiten aufrufen. Für Ältere reicht dies jedoch nicht aus Hier müssen Seiten gesperrt werden. Neben dem „Blacklist“-Filter besteht auch die Möglichkeit, dass die Schutzprogramme die URL vergleichen und sie entweder sperren, sofort beenden oder auf eine andere Seite umleiten.

„Häufig sind die Kinder in der PC-Nutzung schon fitter als die Eltern und können Einstellungen am Computer ganz leicht rückgängig machen. Hier gibt es die Möglichkeit, auch am Router Benutzereinstellungen vorzunehmen. Es wird keine extra Software benötigt und der Zugang zum Router ist mit einem Passwort geschützt“, empfiehlt Endres, von Cervis. „Für unerfahrene PC-Nutzer ist Einrichtung am Router jedoch nicht immer einfach. Hier empfiehlt es sich, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, Rat vom Fachmann einzuholen.“

Die Cervis GmbH, ansässig in Oberhausen-Rheinhausen, ist ein bundesweit operierendes Vor-Ort-Service-Unternehmen für IT- und TK-Produkte. Gegründet im Jahr 2003 von Michael Britting und Peter Endres, ist Cervis ein Franchisegeber mit einem Serviceangebot, das speziell auf die Anforderungen von Endusern sowie Kleinstorganisationen zugeschnitten ist, die keine eigenen IT-Fachkräfte zur Verfügung haben. Das Unternehmen richtet sich weiterhin an zentral organisierte Großunternehmen mit ihren Niederlassungen und Filialnetzen.

Mit seinem qualifizierten Servicenetz bietet Cervis schnell abrufbare Dienstleistungen, die auch Partner wie 1&1 oder Toshiba-TEC für größere Roll-Outs in Anspruch nehmen. Für die Internet- und Telekommunikationsanbieter 1&1, Freenet, M-Net, Tele2 und Vodafone sowie weitere namhafte Provider ist Cervis offizieller Partner im Bereich der Vor-Ort-Installation.

Weitere Infos unter www.cervis.de

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