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26.12.2009

Warum niedriger Blutdruck nur selten behandelt werden muss

Baierbrunn (ots) – Niedriger Blutdruck gilt unter Kardiologen nicht mehr als Krankheit – und doch kann er ziemlich anstrengend sein: Schwindel, Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Schwarzwerden vor Augen, morgens fühlt sich der Kopf oft wie in Watte gepackt an. Und das soll normal sein? Natürlich nicht. Aber wer es lernt, sich auf das Leben mit einem oberen („systolischen“) Blutdruckwert unter 100mmHg gut einzustellen, der muss Herzinfarkt und Schlaganfall weniger fürchten, denn es schont die Gefäße. Menschen mit niedrigem Blutdruck sollen immer ausreichend trinken, um das Blutvolumen hoch zu halten und sich viel bewegen, rät Prof. Wolfram Delius aus München in der „Apotheken Umschau„.

Ausdauersport, Wechselduschen und Bürstenmassagen trainieren die Gefäße, sich Belastungen besser anzupassen. Dann passiert es zum Beispiel beim Aufstehen auch seltener, dass das Blut in Bauch und Beinen versackt und der Kopf unterversorgt ist. Niedriger Blutdruck ist meistens das Problem junger Menschen. Gerade sie können die Anregung, aktiv dagegen zu halten, gut umsetzen und die positiven Seiten der Krankheit, die keine ist, nutzen. Haben Ältere niedrige Blutdruckwerte, hängen diese meistens mit einer anderen Krankheit, zum Beispiel Diabetes, zusammen oder sind Nebenwirkung einer Medikamenteneinnahme. In diesen Fällen ist die Therapie der Grunderkrankung oder das Anpassen der Medikation erforderlich.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 12/2009 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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