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03.02.2010

Warnstreiks im Öffentlichen Dienst beginnen

Berlin – Ab heute treten viele Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes in einen bundesweiten Warnstreik. Laut Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sind dabei vor allem der Nahverkehr, Krankenhäuser, Behörden und Kindertagesstätten betroffen. Winterdienste werden lokal entsprechend der Wetterverhältnisse über eine Niederlegung der Arbeit entscheiden. Verdi-Chef Frank Bsirske will am Vormittag auf einer Kundgebung in Mannheim sprechen.

Schwerpunkt des Arbeitskampfes sind heute die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg. Die Streiks sollen bis Anfang nächster Woche fortgesetzt werden. Am vergangenen Montag war die zweite Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst in Potsdam ergebnislos vertagt worden, am 10. Februar sollen die Gespräche fortgesetzt werden.

Die Gewerkschaften Verdi und Deutscher Beamtenbund (dbb) fordern für zwei Millionen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst fünf Prozent mehr Gehalt. Die Arbeitgeber haben die Forderung mit Verweis auf die Staatsverschuldung zurückgewiesen.

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