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Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben begonnen

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05.03.2012

ver.di Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben begonnen

Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland betroffen.

Frankfurt/Main – Zahlreiche Angestellte des öffentlichen Dienstes in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben am Montag ihre Arbeit niedergelegt. Mit dem Warnstreik wollen sie ihre Forderung nach 6,5 Prozent mehr Gehalt unterstreichen. In Frankfurt am Main legten die Fahrer von U-Bahn und Straßenbahn mit Schichtbeginn ihre Arbeit nieder, wie der Landesbezirksleiter Hessen der Gewerkschaft ver.di, Jürgen Bothner, sagte. Es werde den ganzen Tag fast keine Bahn in der Stadt und der Umgebung fahren.

Auch Angestellte von Stadtverwaltungen, Krankenhäusern, Kindergärten und weiteren öffentlichen Einrichtungen sind am Montag zum Streik aufgerufen. In Hessen erwartet ver.di, dass rund 125.000 Beschäftigte in den Dienststellen des Bundes, der Städte, Gemeinden und Landkreise die Arbeit niederlegen. In Rheinland-Pfalz seien fünf Kliniken an dem Ausstand beteiligt, sagte ver.di-Sprecher Jürgen Dehnert. Auch Müllabfuhren streiken seinen Angaben zufolge. Der Nahverkehr sei nur im Raum Kaiserslautern betroffen. Die Gewerkschaft rechnet damit, dass etwa 5.000 Beschäftigte am ganztätigen Warnstreik teilnehmen.

Im Saarland liegt der Schwerpunkt des Arbeitskampfes bei den Verwaltungen im Raum Saarbrücken und dem Raum Schmelz, wie Gewerkschaftssprecher Bernd Oleynik sagte. Der Nahverkehr beteilige sich nicht. ver.di erwartet, dass am Montag etwa 800 Angestellte im öffentlichen Dienst im Saarland ihre Arbeit niederlegen. Die zweite Runde der Tarifverhandlungen ist für den 12. und 13. März angesetzt.

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