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01.04.2015

Warnstreik Post prüft Sonderschichten an Karfreitag

Unternehmen hat bereits vorgebaut.

Berlin – Die Deutsche Post reagiert auf die Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi und will durch Mehrarbeit erreichen, dass möglichst viele Pakete doch noch vor Ostern bei den Empfängern ankommen: „Wir werden am Donnerstag prüfen, ob die Arbeit auch am Karfreitag notwendig ist“, sagte ein Sprecher der Post der „Welt“.

Tatsächlich hat das Unternehmen bereits vorgebaut und nach Informationen der Zeitung für die Arbeitstage Donnerstag und Samstag Mehrarbeit beantragt. Bis zu zehn Stunden und 45 Minuten am Tag können die Fahrer der Post unterwegs sein. Allerdings müssen diese Sonderschichten mit den Betriebsräten in jeder Niederlassung vereinbart werden.

„Die Post muss sich jede Form der Mehrarbeit von den Arbeitnehmervertretern genehmigen lassen“, sagte Verdi-Funktionär Lars-Uwe Rieck der „Welt“. Er bestätigte die Informationen, nach denen der Konzern zusätzliche Arbeit beantragt hat. Ob es auch dazu kommen werde, hänge von jeder einzelnen Vereinbarung in den Standorten ab.

Die Lage hat sich bei der Post durch die Gründung von bundesweit 49 neuen Zustellfirmen geändert: Diese Delivery genannten Firmen verfügen derzeit nach Angaben des Konzerns über rund 5.500 Mitarbeiter. Diese Beschäftigten kann die Post auch an Feiertagen losschicken.

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