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Warnstreik im Nahverkehr

© dapd

18.02.2012

Berlin Warnstreik im Nahverkehr

Busse, U- und Straßenbahnen bleiben für 15 Stunden in den Depots.

Berlin – Ein Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) hat am frühen Samstagmorgen den Bus-, U- und Straßenbahnverkehr in der Hauptstadt lahmgelegt. Seit 4.00 Uhr sind nach Angaben der Gewerkschaft ver.di rund 5.000 BVG-Beschäftigte der Früh- und Mittagsschicht in den Ausstand getreten, um ihre Forderungen in der laufenden Tarifrunde zu bekräftigen.

Lediglich einige private Buslinien fuhren im Auftrag der BVG. Die S-Bahn ist von dem Ausstand, der bis 19.00 Uhr dauert, nicht betroffen.

Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di, Lothar Andres, zeigte sich mit dem Streikbeginn zufrieden. Der Ausstand sei “gut angelaufen”, sagte er der Nachrichtenagentur dapd.

Sollte der Kommunale Arbeitgeberverband KAV bei den nächsten Tarifverhandlungen am Montag ver.di nicht deutlich entgegenkommen, werde es weitere Streiks geben. Die Positionen der Tarifparteien lägen “noch weit auseinander”.

Die Arbeitgeber hatten der Gewerkschaft zuletzt ein Angebot von 4,9 Prozent bis 2015 unterbreitet. Die BVG-Spitze kritisierte den Warnstreik als überzogen.

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