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Union kommt bei den Wählern besser an

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08.02.2012

Wahltrend Union kommt bei den Wählern besser an

Umfragewerte klettern auch höchsten Wert seit August 2009 – “Berliner Kreis” trifft Gröhe.

Berlin – Die Union hat in der Wählergunst deutlich zugelegt und kann auf den höchsten Wert seit Bestehen der schwarz-gelben Koalition verweisen. In dem am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Wahltrend von “Stern” und RTL kletterte sie im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 38 Prozent. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe erklärte, die Bevölkerung honoriere damit das erfolgreiche Euro-Krisenmanagement von CDU und CSU. Gröhe reagierte damit auch auf ein Treffen mit Vertretern des konservativen CDU-Zirkels “Berliner Kreis”.

Laut Umfrage stagniert die FDP bei drei Prozent. Der SPD wollen weiter 27 Prozent der Wähler ihre Stimme geben. Stabil bleiben auch die Werte der Linken mit acht Prozent und der Piraten mit sieben Prozent. Die Grünen fallen um zwei Punkte auf 13 Prozent. Für die repräsentative Umfrage wurden 2.500 Bürger befragt.

Gröhe hatte sich am Dienstagabend im Konrad-Adenauer-Haus zu einem “internen Gedankenaustausch” mit dem “Berliner Kreis” getroffen. Dessen Mitglieder – unter ihnen der hessische CDU-Fraktionschef Christean Wagner und die Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach und Wolfgang Bosbach – fordern eine Debatte über die Struktur der CDU. Der Kreis wird von führenden Parteipolitikern, darunter Unions-Fraktionschef Volker Kauder und CDU-Vize Annette Schavan, als überflüssig kritisiert.

Im Ziel vereint

Gröhe erklärte nach dem Gespräch: “Uns eint das Ziel, die Union weiter nach vorne zu bringen.” Jeder sei dabei eingeladen, seinen Beitrag zu leisten, auf allen Ebenen der Partei. Die Union habe mit ihrer Politik in den letzten Jahren Deutschland erfolgreich durch die Krise geführt. “Dies wird auch in der Bevölkerung honoriert, wie nicht zuletzt die steigenden Umfragewerte zeigen”, erklärte der CDU-Politiker.

Bosbach bezeichnete das Treffen als “konstruktives Gespräch”. Gröhe habe deutlich gemacht, dass es im Konrad-Adenauer-Haus keine Ressentiments gegen den sogenannten “Berliner Kreis” gebe. Für Gröhes Klarstellung sei man dankbar gewesen, sagte Bosbach der “Saarbrücker Zeitung” (Donnerstagausgabe).

Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath erneuerte derweil seine Kritik am Erscheinungsbild der Christdemokraten. Es gehe um den Markenkern der CDU, sagte Flath der in Chemnitz erscheinenden “Freien Presse” (Donnerstagausgabe). Dieser müsse wieder sichtbar gemacht werden. Man müsse sich fragen, ob die Bürger innerhalb von zehn Sekunden sagen könnten, was sie an der CDU schätzten.

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