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Kenyatta gewinnt Präsidentschaftswahl

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09.03.2013

Kenia Kenyatta gewinnt Präsidentschaftswahl

Auf Uhuru Kenyatta entfielen 50,07 Prozent der Stimmen.

Nairobi – Uhuru Kenyatta ist der Gewinner der Präsidentschaftswahl in Kenia. Das teilte der Vorsitzende der nationalen Wahlkommission, Isaac Hassan, am Samstagnachmittag (Ortszeit) mit. Auf Kenyatta, den Sohn des ersten Staatschefs Kenias, entfielen nach dem offiziellen Endergebnis 50,07 Prozent der Stimmen. Damit lag er nur hauchdünn über der absoluten Mehrheit. Sein stärkster Konkurrent, der bisherige Premierminister Raila Odinga, bekam demnach knapp über 40 Prozent.

Odinga und seine CORD-Koalition wollten die Niederlage offenbar zunächst nicht eingestehen. Dessen Berater, Salim Lone, hatte bereits vor der Verkündung des amtlichen Endergebnisse erklärt, dass man eine knappe Entscheidung für Kenyatta vor dem obersten Gerichtshof anfechten werde.

Kenyatta gilt als umstritten. Seine Rolle in den Unruhen nach den letzten Wahlen 2007, bei denen über 1500 Menschen ums Leben kamen und eine halbe Million vertrieben wurde, wird derzeit vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag untersucht. Sein Konkurrent Odinga hatte ihm in einer Fernsehdebatte der Präsidentschaftskandidaten vorgehalten, dass er das Land gegebenenfalls „per Skype“ von Den Haag aus werde führen müssen.

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