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08.10.2011

Wahlen in Polen: Anti-Deutsche Polemik könnte Kaczynski Stimmen kosten

Berlin – NRW-Europaministerin Angelica Schwall-Düren (SPD), frühere Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft, glaubt nicht, dass der polnische Oppositionsführer Jaroslaw Kaczynski im Wahlkampf mit anti-deutscher Polemik punkten konnte. Dieses „historische Trauma“ wieder aufzugreifen könnte ihn sogar Stimmen gekostet haben, sagte die SPD-Politikerin im Deutschlandfunk.

„Diejenigen, die von der neuen Situation in Polen profitieren, die von der europäischen Integration profitieren, die erkennen, dass die Zusammenarbeit mit den Nachbarn für Polen von großem Nutzen ist und dass eine Isolierung Polens hier eher Schaden bringen würde“, so Schwall-Düren.

Zuvor hatte Kaczynski Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Großmachtsambitionen unterstellt. Auch bei ihrer Wahl zur Kanzlerin sei es „nicht mit rechten Dingen“ zugegangen.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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