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Thomas Oppermann

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25.09.2017

Wahldebakel Oppermann verteidigt Oppositionsentscheidung der SPD

„Wähler haben uns der Opposition zugewiesen.“

Berlin – Der bisherige SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat die Oppositionsentscheidung seiner Partei verteidigt. Das Wahlergebnis sei eindeutig eine „Absage an die Fortsetzung der Großen Koalition“, sagte Oppermann am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“. Man müsse den Wählerwillen ernst nehmen „und die Wähler haben uns der Opposition zugewiesen“.

Die SPD habe „massiv verloren und es gibt eine andere Mehrheit“, so Oppermann. Deswegen seien Union, FDP und Grüne in der Pflicht, eine Regierung zu bilden. Der SPD-Politiker bekräftigte, dass seine Partei immer dazu bereit sei, miteinander zu sprechen, aber keine Koalitionsverhandlungen führen werde.

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, zeigte Verständnis für die Entscheidung der SPD. Es sei verständlich, dass die SPD das Gefühl habe, jetzt einen „großen Bruch“ machen zu müssen, sagte Göring-Eckardt im ZDF. „Ob es dabei bleibt, werden wir sehen.“

Sie erwarte schwierige Verhandlungen, insbesondere mit der CSU und der FDP. „Ich bin sehr gespannt auf die Gespräche nach der Wahl“, so Göring-Eckardt. Zum Beispiel habe FDP-Chef Christian Linder vor der Wahl versucht, „mit einem harten Kurs am rechten Rand Leute abzuholen“.

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