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Wahlbeobachterin kritisiert „Demonstrantenjagd

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06.03.2012

Russland Wahlbeobachterin kritisiert „Demonstrantenjagd“

250 Menschen festgenommen.

Potsdam – Nach den Massenprotesten im Anschluss an die russische Präsidentschaftswahl hat die Grünen-Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck der Polizei vorgeworfen, Jagd auf die Demonstranten gemacht zu haben. 450.000 Polizisten seien nach Moskau geschafft worden und hätten die friedlich Protestierenden nach dem offiziellen Ende der Demonstration verfolgt, sagte Beck, am Dienstag auf Radioeins des rbb. Beck war als Wahlbeobachterin in Moskau. In der russischen Hauptstadt wurden nach Polizeiangaben etwa 250 Menschen festgenommen.

Die bunt gemischte Oppositionsbewegung braucht nach Becks Einschätzung nun Zeit, um sich neu zu sammeln und sich konkrete Ziele zu setzen. Dem künftigen Präsidenten Wladimir Putin warf Beck eine „gelenkte Wahl“ vor. Besonders im Vorfeld der Abstimmung habe die Freiheit gegen Null tendiert, sagte sie dem Sender.

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