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Jens Weidmann

© Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde

28.01.2014

Währungsturbulenzen Weidmann fordert Schwellenländer zu Reformen auf

„Man sollte die Schwellenländer nicht in einen Topf werfen.“

Berlin – Angesichts der angespannten Lage an den Währungsmärkten hat Bundesbank-Präsident Jens Weidmann kriselnde Schwellenländer zu Reformen aufgefordert.

Es sei eine „Tatsache“, dass die Finanzmärkte jetzt kritischer auf Länder mit „schwachen Fundamentaldaten“ und „erhöhten politischen Risiken“ blickten, sagte Weidmann dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). „Wichtig ist, dass die betroffenen Länder dies als Weckruf verstehen, um ihre Probleme beherzt anzugehen“, forderte Weidmann.

Aus Sicht des Bundesbank-Präsidenten gibt es aber erhebliche Unterschiede zwischen den aufstrebenden Volkswirtschaften: „Man sollte die Schwellenländer nicht in einen Topf werfen.“ Insbesondere die Türkei und Argentinien haben derzeit massive Probleme. So ist der argentinische Peso in diesem Jahr im Vergleich zum US-Dollar um 18 Prozent eingebrochen.

Auch die türkische Lira gehört mit einem Verlust von fast fünf Prozent zum US-Dollar zu den schwächsten Währungen der Schwellenländer.

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